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WYATT EARP 174 ? WESTERN

WYATT EARP 174 ? WESTERN
Ficha técnica
Editorial:
MARTIN KELTER VERLAG
ISBN:
9783740931322
Idioma:
ALEMAN
Formato:
EPUB
DRM:
Si
Tagus

1,99 €

"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Sie waren aus Turkey aus durch die texanische Savanne nach Norden geritten. In Perrytown, wenige Kilometer vor der Grenze nach Oklahoma, trennten sie sich.Der riesige Luke Short verabschiedete sich von dem Marshal und dem Georgier mit dem Versprechen, im Sommer, noch ehe die großen Herden auf den Trail zögen, hinauf nach Dodge zu kommen, um den Besuch der beiden Freunde zu erwidern.Wyatt Earp und Doc Holliday winkten ihm nach, bis die Staubwolke, die die Hufe seines schwarzen Hengstes aufwirbelten, hinter einer hohen Turmkaktee und einem Mesquitegebüsch verschwand.Die beiden Westmänner ritten ohne große Eile weiter. Sie hatten zum Ziel des Tages die Oklahoma-Stadt Gray ausersehen, die nur wenige Meilen nördlich der Grenze lag.Es war Abend geworden, als sie die Stadt im Licht der sinkenden Sonne vor sich auftauchen sahen.Gray war nicht sonderlich groß. Es bestand aus einer breiten Mainstreet, mehreren Querstraßen, wies eine presbyterianische und katholische Kirche auf, hatte große Corrals um den Stadtrand, aber was es besonders auszeichnete, war die Winchester-Gun-Factory. Eine der ersten Gewehrschmieden, die es in Texas gegeben hat. Sie gehörte der Oliver Winchester-Company in Connecticut.Diese Factory hatte vor sechs Jahren sehr klein angefangen mit einem Master und drei Gehilfen; nun beschäftigte sie schon über siebzig Leute. Man hatte sich anfangs damit be­gnügt, die Gewehre aus Connecticut kommen zu lassen, aber im Westen setzte sich doch mehr und mehr der Trend durch, das Gewehr direkt bei dem Gunsmith zu kaufen, der es gemacht hatte. Ein Hersteller, der fern irgendwo in Philadelphia oder Wisconsin saß, konnte von niemandem zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die Büchse nachher um die Ecke schoß anstatt geradeaus, wenn das Korn nicht sauber aufgesetzt war oder wenn die Züge nicht stimmten. Aber derlei Dinge kamen bei Winchestergewehren ohnehin so gut wie gar nicht vor, denn unter diesem Markennamen wurden die besten Gewehre fabriziert, die es überhaupt gab.Oliver Winchester hatte mit seinem siebzehnschüssigen stutzenartigen Gewehr-Model 73 eine wahre Revolution auf dem Gebiete der Langlauf-Schußwaffen vollzogen. Die Winchester war das Gewehr des Westens geworden, das Gewehr der Pioniere, der Cowboys und aller anderen Menschen in diesem Lande, die eine Büchse brauchten. Wie gut diese Gewehre waren, beweist die Tatsache, das der Name Winchester auch heute noch in aller Welt einen hervorragenden Klang hat.Als Wyatt Earp und Doc Holliday in die Stadt einritten, hatte sich die Sonne im Westen hinter dem Horizont niedergesenkt und den Himmel purpurrot gefärbt. Vor den beiden Dodgern lag die breite staubige Mainstreet, die zu dieser Stunde nicht sehr belebt war.

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